Artgerecht-Planer 2016

Der artgerecht-Planer ist mir vor einem Jahr quasi in den Schoss gefallen. Anfang des Jahres war ich immer noch auf der Suche nach einem passenden Kalender. Und zufällig habe ich zur rechten Zeit auf die richtige Seite beim artgerecht-projekt geklickt. Bestellt. Geliefert. Begeistert.

In diesem Jahr habe ich den Kalender regelrecht erwartet. Jetzt liegt er vor mir, ganz jungfräulich noch, und wartet auf die ersten Eintragungen. Nach wie vor bin ich froh über diese Entdeckung. Format, Aufmachung, Jahresziele, Planungstools, viel Raum für Notizen – all das passt für mich perfekt zusammen.

Am meisten haben mich aber die Wochenmantras begeistert. Für jede Woche gibt es ein Mantra, eine Lebensweisheit, einen Gedankenimpuls. Sehr lebensnah, erfahrungsgesättigt und oft mit einem Augenzwinkern. So hat es der Planer echt in sich!

Manche Mantras sind mir in Fleisch und Blut übergegangen. Diskutiere nicht mit einem müden Kind, zum Beispiel. Oder diskutiere nicht mit einem hungrigen Kind. Jedes Mal, wenn sich bei uns gerade wieder eine mittelschwere Katastrophe ankündigt, gehe ich diese Mantras innerlich durch. Haben sie Hunger? Was können sie jetzt essen, um bis zur nächsten Mahlzeit zu kommen? Joghurt, Müsli, Fruchtriegel? Oder sind sie müde? Dann nicht auf Prinzipien rumreiten, wo immer möglich nachgeben und auf schnellstem Wege ins Bett! Das klingt eigentlich so banal, dass es kaum der Rede wert sein dürfte. Vor einem Jahr hatte ich das aber nicht so klar. Mantras sind wunderbar!

Viele andere Mantras haben mich beim Lesen sehr berührt. Das kann schon mal passieren ist ein Satz, der jede kritische Situation wunderbar entschärft. Fehler sind erlaubt kann man sich selbst einfach nicht oft genug sagen, denn: „Stress, Schuld und Selbstvorwürfe machen aus Eltern keine besseren, sondern gestresstere Eltern.“

Gerade weil mich diese Impulse so durchs Jahr begleitet haben, war ich enttäuscht, als ich gesehen habe, dass sich im neuen Kalender viele Mantras wiederholen. Wer neu auf den artgerecht-planer stößt, merkt das nicht, aber für Wiederholungstäter wie mich hätte ich mir mehr frischen Input gewünscht. So werde ich die neuen Mantras halt umso intensiver lesen.

Als alleiniges Planungstool komme ich mit dem Kalender allerdings nicht aus. Der Raum für die Wochenplanung ist mir zu knapp bemessen, weil ich viel Kleinkram erledigen und im Kopf behalten bzw. auf Papier festhalten muss. Daher gibt’s nebenher noch ein Allzeit-bereit-Notizbuch mit Symbolen à la bullet-journal. Beides zusammen hat sich im vergangenen Jahr super bewährt!

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