Jahresmotto 2016

Auf die Idee, dem neuen Jahr ein Motto voranzustellen, bin ich zum ersten Mal vor einem Jahr gestoßen, bei MamaDenkt. Sie gefällt mir. Und in diesem Jahr habe ich gar nicht unbedingt gesucht. Es ist eher so, dass die Worte wie von selbst zu mir gekommen sind.

Verbunden Sein.

Das klingt vielleicht alles andere als spektakulär. Es bedeutet mir aber sehr viel. Es geht um viele Ebenen, die da mitschwingen: Verbunden sein…

Mit meinen Kindern. Schon im letzten Jahr hatte ich mir vorgenommen, meine Kinder jeden Tag bewusst zu geniessen. Sie sind einfach so wunderbar. Genial. Witzig. Bezaubernd. Ich will mit ihnen lachen, toben, ausgelassen sein. Jeden Tag. Zudem habe ich mir vorgenommen, viel bewusster den Blickkontakt mit ihnen aufzunehmen. Ich bin so oft in dem Modus ja gleich… ich will nur noch eben… und schaue sie dabei nicht einen Moment an. Diesen Modus werde ich auch im neuen Jahr nicht einfach abstellen können. Aber ich will immer wieder inne halten, ihnen in die Augen schauen, in Verbindung sein.

Mit meinen Freunden. Bei Vivian Dittmar habe ich gelesen, dass Singles im Schnitt fünf enge Freundschaften haben. Wenn sie eine Beziehung eingehen, verringert sich die Zahl (aus Zeitgründen?) auf vier – den neuen Partner inklusive. Unterm Strich verliert man also zwei Freundschaften. Jetzt sind in den letzten Jahren neben meinem Mann noch zwei weitere Wesen in mein Leben getreten, zu denen die Beziehung enger nicht sein könnte. Meine beiden Söhne. Heißt das, dass ich jetzt gar keine Zeit mehr für Freunde habe? Im letzten Jahr hat es sich manchmal so angefühlt. Dass sie alle deutschlandweit verstreut wohnen, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Trotzdem. Ich möchte wieder mehr Freundschaft leben. Live, am Telefon, via Skype – egal, Hauptsache verbunden!

Mit einer Gemeinschaft. Dieses Thema begleitet mich schon länger. So ganz genau kann ich noch gar nicht fassen, was ich suche. Es geht mir um Menschen, die ähnliche Themen haben: ein „Dorf“ für Kinder, Spiritualität, Naturverbundenheit. Menschen, die ebenfalls etwas bewegen wollen. Menschen, die das auf eine gewisse Art und Weise verbindlich gemeinsam tun. Was genau? Wie genau? Ich weiß es noch nicht.

Mit der Natur. Ich bin ein Teil der Natur, im Grunde ein ziemlich kleiner, unbedeutender Teil, aber verbunden mit allem. Es wird mir immer wichtiger, das zu leben, auch und gerade  zusammen mit meinen Kindern. Ich freue mich auf die Zeit im Garten, im Wald, am Meer – was auch immer 2016 alles kommen wird.

Mit meiner Lebensaufgabe. Dieses Thema beschäftigt mich mehr und mehr. Ich habe einen Beruf, den ich sehr liebe und der mir wunderbare Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Trotzdem arbeitet es in mir. Ich habe den Eindruck, da wird in nächster Zeit etwas an Klarheit gewinnen. Da wird sich etwas herauskristallisieren. Und im Moment bin ich ziemlich ungeduldig, weil ich nicht weiß, was da kommt!

Mit meinem Herzen. Das war vielleicht eine der größten Erkenntnisse im letzten Jahr: Es gibt eine Instanz in mir, die ist verbunden mit einer höheren Wirklichkeit. Und sie gibt mir ziemlich klare Impulse. Die haben nicht gerade viel mit dem zu tun, wie mein Kopf sich die Dinge zurecht legt. Aber sie tun mir gut. Und sie weisen eine Richtung. Dem Ruf des Herzens zu folgen, ist ziemlich aufregend, um nicht zu sagen abenteuerlich. Aber es fühlt sich richtig an. Und wesentlich. Und mit Wesentlichem möchte ich verbunden sein!

Verbunden. Sein. Ich achte darauf, Verbindungen, die mir wichtig sind, bewusst zu leben und zu gestalten. Und ich weiß: Ich bin eingebunden in ein größeres Ganzes. Ich darf SEIN.

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