Archiv der Kategorie: Kinder, Kinder

Kastanien-Basteleien

Heute erst gesammelt und schon verarbeitet! Die Spinnen haben ihre Netze verlassen und krabbeln nun überall in der Wohnung rum…

Inspiriert von den Naturkindern sind auch Kastanien-Wurfgeschosse entstanden. Sie wurden gleich im Garten getestet und fallen definitv unter die Kategorie leuchtende Augen!

Die Stoffstreifen habe ich mit Zwirn festgebunden. Der ist erstens schön dünn und passt gut durch die Löcher, die wir in die Kastanien gebohrt haben. Und zweitens reißt er nicht – und das war bei der Nutzung heute auch nötig!

Und Kastanien-Waschmittel ist auch schon in Arbeit!

Ein richtiger Creadienstag!

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Herbstmandala

Letzten Sonntag ist dieses Herbstmandala entstanden. Mit einer Handvoll Kindern und Erwachsenen haben wir die Zeichen des Herbstes am Wegesrand eingesammelt. Damit das Mandala ein gleichmäßiges Muster entwickelt, sollte jede/r immer vier möglichst gleiche Dinge suchen. Oder zwei mal vier, oder drei mal vier… Die Kinder waren sofort begeistert bei der Sache!

Eine Kerze im Glas (Windschutz!) markierte unsere Mitte. Mit den Vogelberenzweigen aus unserem Garten habe ich den Anfang gemacht. Danach haben alle ihre Fundstücke immer symmetrisch zur Mitte gelegt. Auf diese Weise entsteht ein gemeinsames kleines Kunstwerk, an dem schon die Kleinsten mitwirken können (sobald sie halt bis vier zählen können… 🙂 )

Zum Abschluss haben wir in einem kleinen Ritual das Thema des Herbstes begangen: Dankbarkeit. Jede/r für sich hat die Fragen beantwortet:

  • Was ist in diesem Jahr gewachsen?
  • Was ist gereift?
  • Wofür bin ich dankbar?

und seine Antwort dann auf ein einziges Wort verdichtet. Um das Mandala stehend haben wir unser Wort in die Runde gesagt, alle anderen haben es bezeugt. Und das war richtig, richtig schön!

Verlinkt als herbstliches Grünzeug!

Von der Freiheit unter freiem Himmel

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Man nehme: ein kleines Waldstück, eine Handvoll Kinder und ausgiebig Zeit…

Und es entstehen Baumhäuser, Rennstrecken, Museen und Schneckenhotels. Und Kinder, die völlig mit der Welt und sich selbst im Einklang sind!

Andreas Webers Buch Mehr Matsch! ist unter dem neuen Titel „Natur tut gut“ erschienen. Im Vorwort zur Neuauflage betont er noch einmal, warum das freie Spiel in der freien Natur für Kinder so wichtig ist. Es hilft, die „fünf Freiheiten“ (Viginia Satir) zu entwickeln:

  1. „Die Freiheit, zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.“
  2. „Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht was von mir erwartet wird.“
  3. „Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht anderen etwas vorzutäuschen.“
  4. „Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.“
  5. „Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer auf Nummer sicher zu gehen und nichts neues zu wagen.“

Und wer wünscht sich solche Freiheiten nicht für seine Kinder?

Und für sich selbst?!

P1120169.JPGWer diese Freiheiten nicht gelernt oder wieder verlernt hat, findet in der Natur eine gute Lehrmeisterin. All diese Qualitäten sind aber auch zentrale Merkmale der gewaltfreien Kommunikation: wertfrei wahrnehmen, Gefühle ernst nehmen, um das bitten, was ich brauche, Verantwortung für mich selbst übernehmen!

Ich freue mich mal wieder, wie sehr meine Themen – außen und innen – ineinander greifen!

Grünzeug tut einfach gut!

 

Draußen mit allen Sinnen

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Den ganzen Tag draußen sein. Sich den Wind um die Nase pusten lassen. Ganz eintauchen in die Elemente: das Wasser, den Sand, die Sonne, den Wind…

So verbringen wir unseren Urlaub, seitdem wir Kinder haben. Dieser Vollkontakt mit den Elementen tut nicht nur den Kindern gut. Mit allen Sinnen draußen gefordert sein, das ist Erholung pur für Geist und Seele. Und ganz nebenbei sind diese intensiven sinnlichen Eindrücke die beste Frühförderung, die Kinder bekommen können. Da haben die grauen Zellen ordentlich was zu tun, während die Kinder die große Weite aufsaugen, die Wildheit des Meeres in sich aufnehmen und dabei den Sand in jeder Ritze spüren.

Traumhaft!

 

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Bei der Gelegenheit will ich übrigens mal eine absolute Empfehlung für die Sonnenkäppies unserer Jungs aussprechen. Laut Hersteller-Angabe bieten sie einen UV- Schutz von mehr als 200. Der Schirm vorne ist stabil und extra groß, so dass die Gesichter der Kinder immer im Schatten sind. Der Nackenschutz ist natürlich auch super praktisch, und durch den verstellbaren Gummizug wachsen die Sonnenhüte mit. Bei uns sind diese Käppies jetzt schon den dritten Sommer im Einsatz. Und cool aussehen tun sie dabei auch, selbst nach mehrmaligem Waschen fast wie neu. Ich freue mich jedes Mal daran!

Grün ist zwar nicht die Farbe des Meeres, trotzdem wandert dieser Beitrag in die Grünzeug-Sammlung.

Was kommt in die Tüte?

P1110523Was kommt alles in die Schultüte? Als erstmalige Schulanfänger-Mama bin ich gerade auf der Suche nach Ideen, wie ich die Schultüte sinnvoll füllen kann. Schließlich soll es keine reine Zuckertüte werden. Und Schnickschnack, der nachher nur rumfliegt, braucht auch keiner. Auf einer Liste habe ich bisher dies und das notiert. Ein paar Tage bleiben noch, um sie zu ergänzen. Hier ist meine vorläufige Sammlung:

_ ein schönes Bilderbuch: die schönsten Bücher zum Schulanfang, die ich kenne, werde ich in den nächsten Tagen hier zusammen stellen. Für die Schultüte habe ich die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte gekauft. Da geht es gar nicht um die Schule, aber sehr wohl darum, warum es sich lohnt, schreiben zu lernen. Sehr witzig – gefällt Kindern wie Eltern!

_ ein Rätselblock kommt bei unserem Großen immer gut an. In die Tüte kommt dieser hier. Schön ist auch dieses Sudoku-Heft für Kinder, mit 4er Sudokus, in denen Farben, Formen, Bilder und Sticker den richtigen Platz finden müssen. Wirklich toll sind auch diese Rätselblöcke, einer schöner als der andere, und das A6-Format macht sie gut geeignet, um in der Schultüte Platz zu finden.

_ ein T-Shirt mit Aufdruck „Schulkind 2017 – wild and free“ gab es bei uns schon zum 6. Geburtstag, passt aber natürlich auch prima in die Schultüte. Hier habe ich unser Bügelbild erstanden, personalisiert mit dem Namen unseres Schulanfängers – wunder-, wunderschön!

_ eine Armbanduhr

_ für den sicheren Schulweg eine Leuchte, die man mit Magnetverschluss ganz einfach an Kleidung oder Rucksack befestigen kann – alles was leuchtet und blinkt, kommt schließlich immer gut an

_ die Idee einer Rechenmaus finde ich auch ganz süß. Allerdings ist unser Großer so ein Zahlenfreak, dass ich für ihn eher eine Rechenmaschine über einen dreistelligen Zahlenraum bräuchte…

_ ein kleiner Zollstock, 1m lang

_ ein Säckchen Murmeln – von denen können wir gar nicht genug haben, so schnell wie die verloren gehen…

_ eine neue Trinkflasche

_ schöne Sticker – dafür haben unsere Jungs immer Verwendung

_ eine Packung Kinderpflaster, falls es beim Fußball-Spielen auf dem Schulhof mal eine Schramme gibt

_ etwas Süßes darf natürlich auch nicht fehlen, etwa Buchstaben zum Aufessen. Zum Beispiel als Russisch Brot oder Weingummi

_ dazu eine Rolle Traubenzucker

_ und ein Päckchen Studentenfutter

Und was packt ihr in die Schultüte?

Bilderrätsel

Was ist das?

Eine Kernfamilie!

O-Ton unseres Kleinen, drei Jahre alt!

Er war sich der Bedeutung seiner Worte nicht bewusst. Aber es berührt mich immer wieder sehr, wie er in allem und jedem, was er sieht, Familienbande entdeckt. Alles spiegelt ihm seine kleine Welt wieder. Seine wichtigsten Bande. Überall entdeckt er die Verbundenheiten, die sein Leben prägen. Das ist so wunderbar!

Der Osterhase war da!

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Heute schon! Und er bleibt!

Genauer gesagt sind es zwei. Und nicht Hasen, sondern Zwergkaninchen. Unsere neuen Familienmitglieder!

Spätestens seit ich Mehr Matsch! gelesen habe, war mir klar, dass ich für unsere Jungs vierbeinige Gefährten möchte. Kinder zieht es hin zu allem Lebendigen, sie brauchen diesen Kontakt mit anderen Wesen, und ganz nebenbei lernen sie dabei, Verantwortung zu übernehmen.

Unser Ausflug hat uns heute zum „Viehmarkt“ geführt. Da war der Osterhase mit allen seinen Gefährten…

Eingezogen sind bei uns aber diese zwei Süßen! Ein Junge und ein Mädchen… Erst sieben Wochen alt… Die beiden sind noch ganz schüchtern…

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Und jetzt geht’s ans Grünzeug sammeln… 🙂