Archiv der Kategorie: lecker, lecker

Brotzeit zum Trinken

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Hier kommt noch ein Nachtrag zu Caros Brotzeit-Challenge. In diesem Fall geht es weniger um die Kinder als um mich: Wenn ich weiß, dass sich an einem Tag die Termine dicht an dicht reihen und ich kaum Zeit zum Essen haben werde, dann sehe ich zu, dass ich einen grünen Smoothie dabei habe. Trinken geht immer. Zur Not auch während einer Besprechung. Und diese kleine Zwischenmahlzeit hat es wirklich in sich! Sie ist ein wahrer Cocktail an Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn er im Kühlschrank gelagert wird, kann der Smoothie gut schon am Vortag zubereitet werden. Die Kinder greifen bei uns übrigens auch gerne zu einem Glas frisch zubereiteten „Obstsaft“.

Das hier sind die drei Komponenten für einen grünen Smoothie:

Eine Handvoll Grünzeug. Mein liebstes Wildkraut ist Giersch, einfach weil er so üppig in unserem Garten wächst, aber auch weil sein Geschmack sehr mild ist. Für ein fruchtigeres Aroma mische ich gerne ein paar Blättchen Zitronenmelisse drunter. Sehr angenehm im Geschmack sind auch die frischen Triebe von Brennesseln. Aufgrund der entgiftenden und entwässernden Wirkung von Brennesseln bin ich bei der Verwendung aber eher zurückhaltend. Es müssen natürlich keine Wildkräuter sein. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt: Spinat, Mangold, Grünkohl, Salat, das Grün von Möhren, Kohlrabi, Rote Beete etc. können zu einem grünen Smoothie verarbeitet werden.

Zwei bis drei Stücke Obst. Die Variante im Bild – mit Banane und Grapefruit – ist in Kombination mit Wildkräutern recht herb. Wenn Kinder mittrinken sollen, dann empfiehlt es sich, süßes und – wichtig! – sehr reifes Obst zu verwenden. Banane und Apfel sind bei uns so gut wie immer mit von der Partie. Und daneben alles, was sonst gerade in der (Obst- und) Gemüsekiste war: Kiwi, Mandarine, Mango, Erdbeeren, Pflaumen…

Das ganze mit so viel Wasser aufgießen, dass alles bedeckt ist, und ordentlich mixen, bis alles eine flüssig-cremige Konsistenz hat.

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Schokoladige Müsli-Brötchen

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Zum Frühstück mag ich es gerne süß! Ich habe Caros Brotzeit-Challenge zum Anlass genommen und ein Rezept ausprobiert, das ich schon lange mal testen wollte: Müsli-Brötchen mit Schokoladenstückchen. Beim Sonntagsauflug waren sie ein willkommenes Picknick, und fürs Frühstück morgen im Kindergarten sind auch noch welche übrig.

Hier das Rezept:

350 gr Vollkornmehl, 1/4 l Milch, 1 EL Honig, 1 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe, 100 gr Haferflocken, 50 gr Rosinen, 50 gr gehackte Haselnüsse, 50 gr geraspelte Schokolade, 50 gr Rapsöl und 2 Prisen Salz

Milch, Honig und Hefe zusammen kurz anwärmen. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. An einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Nochmals gut kneten und 10 Brötchen daraus formen. Noch einmal 15 Minuten gehen lassen und dann bei 180°C ca. 25 Minuten lang backen.

Zu den frischen Brötchen gabs Cappuccino mit Herz! Das war die Gelegenheit, meine neue ecoffee cup einzuweihen. Der wiederverwendbare Kaffeebecher ist aus Bambusfasern gefertigt, also aus nachwachsenden Rohstoffen, und er kann – irgendwann mal – einfach kompostiert werden. Natürlich gibt es auch andere Wege, die 320.000 Pappbecher zu reduzieren, die deutschlandweit pro Stunde im Müll landen. Aber diese Cups sind einfach unwiderstehlich schick, eine schöner als die andere! Und so trinke ich ab jetzt unterwegs Kaffee mit grünem Gewissen – eine schöne Sonntagsfreude!

Brotzeit aus dem Glas

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Caro von den Naturkindern fragt in ihrer Brotzeit-Challenge, was landauf, landab so in den Frühstücksboxen landet. Und vor allen Dingen, was bei den Kindern auch wirklich gut ankommt.

Nicht selten kommen Brote bei unserem großen Kleinen unberührt wieder zurück. Und ich kann’s auch verstehen. Die Frühstücksbrote, die ich in meiner Schulzeit immer in der Tasche hatte, habe ich auch nicht in bester Erinnerung. Deshalb ist bei uns jeden Morgen die große Frage: „Was willst du zum Frühstücken mitnehmen?“ Es gibt ein paar Dinge, die eigentlich immer gehen, und das ist meistens ein „Pausenbrot“ aus dem Glas!

Der Liebling: Frischer Milchreis

Frisch gekochter Milchreis, am besten noch ein bisschen warm und natürlich mit Zimt bestreut, ist der absolute Liebling. Das würde jeden Tag gehen. Dank Thermomix ist der Milchreis auch unkompliziert gekocht. Niemand muss daneben stehen und rühren und nix kocht über. Die erste Portion wird meist schon zuhause verspeist und die zweite kommt garantiert nicht unberührt zurück.

Der Dauerbrenner: Stracciatella-Joghurt

Joghurt lieben die Kinder sehr, und wann immer sie möchten, dürfen sie sich einen nach eigenem Gusto aussuchen. Da Fruchtjoghurt und Co. vom Zuckergehalt aber absolut inakzeptabel sind, mische ich immer Naturjoghurt drunter. Besonders beliebt ist bei den Jungs Stracciatella-Joghurt: Naturjoghurt, evtl. leicht gesüßt mit Reissirup, mit untergemischten Schokoladenstreuseln.

Die Neuentdeckung: Griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen

Griechischer Joghurt ist mit seinem Gehalt von 10% Fett besonders gehaltvoll, aber einfach auch echt lecker. Mit ein bisschen Honig versüßt und frisch gehackten Walnüssen bestreut – wir haben einfach so viel davon… 🙂 – ist das inzwischen der Liebling der Eltern geworden.

Das Nahrhafte: Apfel-Joghurt-Müsli

Einen Apfel und eine Handvoll Walnüsse, Rosinen und Sonnenblumenkerne im Mixer zerkleinern und mit Haferflocken und Joghurt vermischen. Das schmeckt je frischer desto besser und ist ein wirklich schnelles Frühstück, das lange satt macht. Eine gute Grundlage für den Start in den Tag!

 

Kräuter-Küche

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Ich liebe Suppen und ich liebe das Kochbuch von Marion Grillparzer: 33 magische Suppen. Als ich es vor Jahren das erste Mal in der Hand hatte, konnte mit einem Rezept wie der Neun-Kräuter-Suppe nichts anfangen. Was ist denn, bitte schön, Gundermann oder Kerbel? Und wo bekommt man Brennnesseln oder Sauerampfer? Heute laufe ich durch unseren großen, wilden Garten und freue mich über jedes UnKraut, das seine grünen Blätter der Frühlingssonne entgegen streckt. Ich (er)kenne sie bei weitem nicht alle, aber in dem Kräuter-Süppchen sind eine ganze Reihe von ihnen gelandet: Löwenzahn, Giersch, Knoblauchsrauke, Brennnesseln, Schafgarbe, Gundermann und Gänseblümchen. Und vom Wochenmarkt gab’s noch einen Bund Bärlauch dazu.

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Wer die Suppe nachkochen möchte:

Etwas Butter in einem Topf zerlassen und eine Zwiebel darin  glasig dünsten. (Wer weder Knoblauchsrauke noch Bärlauch verarbeitet, fügt noch eine Knoblauchzehe hinzu.) Mit 1 EL Mehl bestäuben und anschwitzen. Ca. 1/2l Gemüsebrühe und einen halben Becher Sahne zugeben und kurz aufkochen. Die Kräuter (ca. 100-150g) hinzufügen und pürieren. Einmal kurz aufwallen aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zugegeben: Den Kindern macht das Sammeln der Kräuter mehr Spaß als das Essen dieser Kräuter-Suppe. Sie schmeckt schon sehr herb und ist eher nicht nach Kindergeschmack. Kräuterbutter lieben sie dagegen sehr! Also habe ich das ein oder andere Blättchen abgezweigt und zu einer frischen Kräuterbutter verarbeitet.

Guten Appetit!

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Wenn das kein Grünzeug ist!

Noch mehr Walnussrezepte

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Nüsse knacken ist zurzeit eine unserer liebsten Beschäftigungen. Nach dem Kindergarten kann der große Kleine sich eine halbe Ewigkeit damit aufhalten, Nüsse zu knacken und zu knabbern. Er kommt dabei runter, und nebenbei ist diese Nascherei auch noch ziemlich gesund.

Da unsere Walnussernte so reichlich war, (er)finden wir immer neue Verwendungsmöglichkeiten. Unsere derzeitigen Lieblinge:

Walnuss-Butter: In einem Tagungshaus habe ich das vor kurzem entdeckt. Ich experimentiere immer noch mit der Zusammensetzung. Einigermaßen bewährt hat sich diese: 1 Teil gemahlene Walnüsse mit 2 Teilen Butter vermischen und nach Belieben mit Kräutersalz abschmecken. – Herrlich auf einer Scheibe gutem Brot!

Apfel-Möhren-Rokost: 1 Apfel und 2 Möhren reiben und mit einer Handvoll gehackter Walnüsse und Rosinen vermischen. Mit Olivenöl, Apfelessig und Salz abschmecken. – Ein Rohkostsalat, der sogar (manchmal!) den Kindern schmeckt!

Walnuss-Plätzchen: 350 g Mehl, 250 g weiche Butter, 70 g Zucker, 125 g geriebene Walnüsse mit einer Prise Salz zu einem Mürbeteig kneten. Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und in Rauten schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200° ca. 10-15 Minuten backen. 100 g Zartbitterkuvertüre schmelzen und auf die abgekühlten Plätzchen träufeln. – Die schmecken auch noch, wenn die Weihnachtszeit so langsam zu Ende geht…

Verlinkt bei naturkinder.

Der weltbeste Apfelkuchen

iwR_apfelkuchenApfelernte bei den Großeltern und Walnussernte im eigenen Garten – zusammen ergibt das den besten Apfelkuchen der Welt! Hier kommt, wie versprochen, das Rezept! Zugegeben, es ist nicht gerade ein Kuchen der schnellen Sorte. Immerhin muss man drei verschiedene Massen anrühren. Und wenn man dann noch die Nüsse frisch knackt, ist man eine Weile beschäftigt. Aber das Ergebnis ist es alle Mal wert!

Man nehme:

Für den Teig: 200 gr Mehl, 1/2 TL Backpulver, 125 gr Butter, 80 gr Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz – alle Zutaten zu einem Teig kneten und ca. eine halbe Stunde kalt stellen. Eine Springform einfetten, den Teig ausrollen und die Form damit auslegen, dabei den Rand hochziehen.

Für die Füllung: 5-6 Äpfel, 1 Ei, 80 gr Zucker, 3 EL Mehl, 150 gr saure Sahne – Ei, Zucker, Mehl und saure Sahne verrühren. Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und unter die Sahne-Ei-Masse heben. Die Füllung auf den Teig geben.

Für die Streusel: 60 gr Butter, 3 EL brauner Zucker, 50 gr Mehl, 1 TL Zimt, 80 gr gehackte Walnüsse – alle Zutaten zu einem Teig verkneten, kleine Streusel daraus zupfen und auf der Apfelmasse verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° etwa 40-45 Minuten backen. Guten Appetit!

Verlinkt bei naturkinder.

Walnüsse satt

iwR_walnüsseIn diesem Herbst haben wir keine Kastanien oder Eicheln gesammelt. In diesem Jahr war alles, was in unsere Jackentaschen gewandert ist, in unsere mitgebrachten Beutel oder Eimerchen, eine Walnuss. Wir haben einen Walnussbaum in unserem neuen Garten, und in den letzten Wochen kamen wir zum ersten Mal in den Genuss der reifen Früchte. Auf diese reiche Ernte waren wir gar nicht gefasst! Auf jeder Heizung in der Wohnung sind Nüsse zum Trocknen ausgebreitet. Wir kommen aus dem Staunen nicht raus: An einem einzigen Baum wachsen tausende von Nüssen. Wenn das kein schönes Bild ist für die Fülle der Natur und den Überfluss, den sie uns schenkt!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was tun mit all den Nüssen? Hier ein paar Ideen:

Sammeln. Den Kindern macht es riesigen Spaß, die Nüsse einzusammeln. Selbst der Kleine ruft „Nusch“ und zeigt Richtung Walnussbaum, jedesmal wenn wir das Haus verlassen. Wir gehen nicht los, ohne auf der Straße vor unserem Garten nach Nüssen geschaut zu haben, und der Kleine sitzt immer im Fahrradssitz mit einer Nuss in der rechten und einer in der linken Hand. iwR_walnüsse2

Knacken und essen. Klar!

Spielen. Mehrere Walnusshälften werden zum Hütchen-Spiel. Unter einer Hälfte Smarties verstecken, die Nusschalen durcheinander schieben und dann raten, wo die Smarties sind. Wer richtig getippt hat, darf die Smarties aufessen.

Basteln. Marienkäfer zum Beispiel oder bald auch Weihnachtsbaumanhänger. Eine wunderschöne Idee für einen Adventskalender mit Walnüssen findet ihr bei den Naturkindern.

Kochen. Walnüsse schmecken hervorragend in einem Wildkräuterpesto. Wenn die Nüsse frisch geknackt werden, müsst ihr sie auch nicht vorher in Wasser einlegen.

Backen. Den weltbesten Apfelkuchen – mit Schmand und Nuss-Zimt-Streuseln. Das schmeckt schon nach Winter und Weihnachten. Hmmmm, lecker! (Rezept folgt.)

Jetzt fehlt nur noch der passende Nussknacker dazu… So ein schönes Stück!!!

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